Dr. Antje Schneider

Universität Jena

 

Antje Schneider, Dr. rer. nat., geb. 1979, ist seit 2005 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geographie und ihre Didaktik beschäftigt. Zuvor hat sie ein Lehramtsstudium in den Fächern Geographie und Geschichte absolviert. Im Rahmen ihrer Dissertation hat sie - theoretisch-konzeptionell und lehrstückhaft - die Frage verfolgt, wie die geographische (Problem-)Beobachtung als reflexiv-kritische installiert werden kann und welche Implikationen mit einer solchen Wendung des Blicks für die Praxis geographischer Vermittlung verbunden sind. Ihre aktuellen Forschungsinteressen orientieren sich einerseits an Fragen zur "Geographischen Bildung", dazu konkret zum erkenntnisbildenden Potential eines "Triadischen Denkens" als besondere Form der (Selbst-)Reflexion. Quer dazu arbeitet sie im Feld "künstlerischer Forschung" zu den Möglichkeiten der Ästhetisierung von Wissen im Prozess didaktisch-orientierter Theorie-Arbeit.

 

3 exemplarische Publikationen



Rhode-Jüchtern, T. & A. Schneider (2011): Wissen, Problemorientierung, Themenfindung im Geographieunterricht. Schwalbach: Wochenschau Verlag.

 

Schneider, A. (2011): Der "Zweite Blick" in einer reflexiven Geographie und Didaktik. Das Lehrstück 'Räumliche Mobilität, Ostdeutschland und die ostdeutsche Provinz'" Onlinepublikation: http://kataloge.thulb.uni-jena.de/DB=1/SET=1/TTL=1/SHW?FRST=1

 

Schneider, A. (2009): "People are strange" - Alltägliche Geographien des Vertrauten. In: Europa wird gemacht. Variationen einer "Bottom-Up"-Konstruktion. Ein Lesebuch. Wien: Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien, S. 237-252.