Ansatz

 

Mit dem Publikationsprojekt zum fachdidaktischen Problem der Themenkonstitution widmen wir uns dem fachdidaktischen Grundaxiom, den Implikationszusammenhang zwischen Zielen, Inhalten und Methoden. Die theoretischen Grundlagen werden in einem interdisziplinären Projekt aufgearbeitet und im Lichte aktueller fachdidaktischer Entwicklungen und Beispiele neu bestimmt. Auf diese Weise sollen naheliegende Konsequenzen für das Lehren und Lernen abgeleitet und in Vorschläge für die Unterrichtspraxis überführt werden.

 

Aktualität

 

In einer Zeit, in der eine Bildungsreform die nächste jagt und immer neue Kompetenzmodelle im immer gleichen Saft gekocht werden, interessiert die Frage nach den konkreten Themen der einzelnen Fächer und Lernbereiche mehr denn je.

 

Leitfragen



Was sollen unsere Kinder in der Schule lernen?

 

Wie sollen sie lernen?

 

Welcher spezifische Beitrag zur Bildung kann aus den einzelnen Fächern erwachsen?

 

Und zwar jenseits einer „stumpf-sinnigen“ Inhaltsorientierung?

 

Wie also wird Welt für Kinder thematisch?

 

Die Welt der Mathematik, Kunst, der Literatur und die der anderen Fächer?

 

Was genau ist der Gegenstand und das Gegenstandsverständnis der einzelnen Fächer und wie erwachsen daraus Themen für den Fachunterricht?

 

Welche originären Probleme, Widerstände oder Fragen trägt der Gegenstand mit sich?

 

Und wie genau sollen Kinder dem begegnen, damit sie sich daran reiben, daran bilden können?

 

Welche Geschichten in der Lehrtradition des Faches gibt es hierzu?

 

Gibt es da Tendenzen?

 

Hat sich da im Zuge der Geschichte des jeweiligen Faches so etwas wie ein Roter Faden herausentwickelt?

 

Wo wird die Entwicklung hin- und weitergehen?

 

Und nun der Clou: Können wir als Fachdidaktiker hierzu treffende Beispiele konstruieren und damit praxisnah die einschlägigen Hintergründe und Besonderheiten unseres Faches exemplarisch sichtbar machen?